LandeszahnŠrztekammer Hessen

Ausbildungs- und Berufsinfos

Vergütungstarifvertrag

Neuer Tarifabschluss ab 1. 7. 2009
Durchschnittlich vier Prozent mehr für ZFA
Ausbildungsvergütungen steigen ebenfalls

Die Tarifgehälter für Zahnmedizinische Fachangestellte in Hamburg, Hessen und Westfalen-Lippe steigen um durchschnittlich vier Prozent. Damit können die Praxismitarbeiter in diesen Kammerbereichen mit einem Einstiegsgehalt von 1436,50 Euro in Tätigkeitsgruppe I rechnen. Außerdem erhöhen sich die Ausbildungsvergütungen um 50 Euro auf 540 Euro im ersten Ausbildungsjahr bzw. um jeweils 40 Euro auf 580 Euro im zweiten und 630 Euro im dritten Ausbildungsjahr. Der neue Tarifvertrag tritt rückwirkend zum 1. Juli dieses Jahres in Kraft und hat eine Laufzeit bis zum 31. Dezember 2010.
Auf dieses Ergebnis, das auch eine Umstrukturierung der ersten acht Berufsjahre vorsieht, einigten sich am 23. Juni in Dortmund der Verband medizinischer Fachberufe e.V. und die Arbeitsgemeinschaft zur Regelung der Arbeitsbedingungen der Zahnmedizinischen Fachangestellten/Zahnarzthelferinnen (AAZ). Dieser Arbeitsgemeinschaft gehören von Arbeitgeberseite die Bundesländer Hamburg, Hessen, und Westfalen-Lippe an.
Damit hat  eine Annäherung an andere Ausbildungsberufe im Gesundheitswesen stattgefunden.

Trotz der derzeitigen Wirtschaftskrise, die sich auch auf die Zahnarztpraxen niederschlägt, ist das Verhandlungsergebnis wichtig für die Wertschätzung der Mitarbeiterinnen und der von ihnen erbrachten Arbeit. Das betonte auch Dr. Elke Vietor, Vorstandsmitglied der Landeszahnärztekammer Hessen und Verhandlungsführerin der AAZ: „Ein Zahnarzt, eine Zahnärztin kann ohne die ZFA nicht behandeln. Um Patienten individuell und hoch qualifiziert zu versorgen, sind die Mitarbeiter wichtig. Mit diesem Verhandlungsergebnis wollen wir die Verantwortung, die wir als Arbeitgeber haben, demonstrieren.“

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