Röntgen: geringe Strahlenbelastung beim Zahnarzt print

Tue 8. Mar 11 10:22

Nur 0,1 % der effektiven Dosis bei medizinischen Anwendungen gehen auf Konto der Zahnfilmaufnahmen

Röntgenaufnahmen beim Zahnarzt tragen nur zu einem minimalen Teil zur Strahlenexposition der Patienten bei. Die Bundeszahnärztekammer verweist in diesem Zusammenhang auf einen Bericht des Bundesamtes für Strahlenschutz, nach dem Röntgenaufnahmen der Zähne und der Gliedmaßen nur einen geringen Anteil der kollektiven Belastung mit Radioaktivität ausmachen. In dem Bericht für das Jahr 1999 wird der absolute Anteil der Röntgenuntersuchungen beim Zahnarzt auf 18,4 Prozent der gesamten medizinischen Anwendungen beziffert. Durch diese Aufnahmen werde die Bevölkerung jedoch nur mit 0,1 Prozent der kollektiven effektiven Strahlen-Dosis konfrontiert. Die mittlere Belastung durch medizinische Maßnahmen beträgt pro Jahr und Person insgesamt 2 Millisievert (mSv), die natürliche Umgebungsbelastung liegt dagegen bei 2,4 mSv pro Person und Jahr.