Kunststofffüllungen print

Tue 8. Mar 11 10:23

Zahnfarbene Füllungen

Darunter werden Füllungen zusammengefasst, die aus Kunststoffen (Komposite, Compomere oder verwandte Stoffe) gefertigt werden.

Direkte Verfahren
Beim direkten Verfahren werden die Füllungen direkt in noch weichem, formbarem Zustand in die zu füllende Stelle eingebracht. Dort härten sie unter speziellen Belichtungsverfahren aus oder binden in chemischen Verfahren ab. Damit sich Zahn und Füllung verbinden, muss der Zahn mit speziellen Techniken vorbehandelt werden.

Die Füllungsmaterialien sind in vielen verschiedenen Farben verfügbar, so dass die dem Zahn eigene Farbe imitiert werden kann. Füllungen dieser Art können an Schneide- und Eckzähnen, aber auch im Seitenzahnbereich verwendet werden. Die Materialien haben hinsichtlich Härte, Abriebfestigkeit und Stabilität gegenüber Flüssigkeiten (z.B. Speichel) ähnliche Eigenschaften wie Amalgamfüllungen.

Darüber hinaus eignen sich Kunststoffe auch für Veränderungen der Zahnformen und Korrektur von Zahnfarben. Sie erfüllen dabei gleichzeitig sehr hohe ästhetische Anforderungen.

Indirekte Verfahren
Unter indirekten Verfahren werden in der Zahnmedizin Komposit- und Keramik-Inlays zusammengefasst. In einem zahntechnischen Labor werden aus den oben genannten Komposit– oder Keramikmaterialien auf einem Modell die Füllungen vorgefertigt und mittels der oben erwähnten speziellen Verfahren eingesetzt. Dazu muss der Behandler eine Abformung der zu füllenden Stelle nehmen.

Komposit- und Keramik-Inlays erfüllen noch höhere ästhetische Ansprüche der Patienten, sind aber auch mit höheren Kosten verbunden.

Weitere Informationen einschließlich wissenschaftlich fundierter Statements finden Sie auf den Seiten der wissenschaftlichen Gesellschaften, z. B. der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (www.dgzmk.de)