Archivmeldung: Zahnärztliche Fortbildung auf hohem Niveau print

Tue 8. May 12 10:40

Landeszahnärztekammer Hessen weiht neues Verwaltungs- und Fortbildungsgebäude ein (Archivmeldung)

Frankfurt, 14.3.2003. Die Landeszahnärztekammer Hessen (LZKH) ist nach einer dreijährigen Zwischenstation in Wiesbaden wieder in Frankfurt beheimatet. Das neue Haus in der Rhonestraße 4 der Frankfurter Bürostadt-Niederrad, setzt die räumlichen Akzente auf die zahnärztliche Fortbildung.

Im Sinne des Gesetzgebers und des damit verbundenen Fortbildungsauftrags von Ärzten und Zahnärzten werden in den neuen vier Wänden der LZKH Fortbildungen auf hohem Niveau für Zahnärzte und Praxisteams durchgeführt. Die Lehreinrichtungen und die technische Ausstattung entsprechen dabei modernsten Anforderungen:

So stehen ein Hörsaal für mehr als 120 Personen, weitere fünf Fortbildungsräume für insgesamt über 100 Personen, sowie Räumlichkeiten mit Phantomköpfen und Behandlungseinheiten zur Verfügung. Am 15. März 2003 hat die Landeszahnärztekammer Hessen Zahnärzte, Bürgerinnen und Bürger zu einem Tag der offenen Tür eingeladen, um das neue Gebäude vorzustellen. Rund 800 Besucher besichtigten die neuen Räumlichkeiten und nahmen am wissenschaftlichen Programm teil.

Die Landeszahnärztekammer Hessen war bundesweit eine der ersten zahnärztlichen Organisationen, die durch ein neues Fortbildungskonzept die Qualitätssicherung vorangetrieben haben. Mit den seit September 2002 eingeführten Spezialfortbildungen auf den Teilgebieten der Zahnheilkunde *Implantologie, *Parodontologie, *Endodontie, *Funktionsanalyse sowie der *Kinder- und Jugendzahnheilkunde wird das Niveau der zahnärztlichen Versorgung weiter verbessert. Bei diesen Fortbildungen dürfen die Zahnärztinnen und Zahnärzte nach erfolgreicher Qualifizierung der umfassenden theoretischen und praktischen Fortbildung den Tätigkeitsschwerpunkt auf dem Praxisschild ausweisen. Die neuen Hinweise auf den Praxisschildern ermöglichen den Patienten künftig eine schnellere Orientierung, wo sie für eine bestimmte Erkrankung entsprechend fortgebildete Zahnärzte finden können.

"Eine der wichtigsten Qualitätssicherungsmaßnahmen ist die Fort- und Weiterbildung. In Hessen hat die Landeszahnärztekammer ein Punktesystem eingeführt, das die regelmäßige Darlegung der Fortbildungsmaßnahmen des Zahnarztes oder der Zahnärztin erlaubt. Im Zuge der Gründung eines geplanten Instituts für Qualität durch die Gesundheitsministerin, bietet das hessische Punktesystem-Modell dem Gesetzgeber und ganz besonders dem Patienten die Möglichkeit, auf Nachfrage die Kompetenzerhaltung des Zahnarztes zu erkennen.", erläutert Präsident Dr. Michael Frank.

In Hessen sind 5.265 Zahnärztinnen und Zahnärzte tätig, davon sind 4.260 niedergelassen.

Pressekontakt: Annette C. Borngräber, Tel. 069  427275-114, E-Mail: borngraeber@lzkh.de