Archivmeldung: Neue Approbationsordnung Zahnmedizin print

Tue 8. May 12 10:46

Zahnmedizin und Humanmedizin auch in Hessen künftig enger miteinander verwoben (Archivmeldung)

Frankfurt, 24.02.2005. Künftig werden Studierende in Hessen mit dem Studium der Zahn-, Mund-, und Kieferheilkunde neue Wege beschreiten. Ein Entwurf der neuen Approbationsordnung Zahnmedizin wurde jetzt vom Vorstand der Bundeszahnärztekammer verabschiedet.

Die wesentlichen Neuerungen dieser Approbationsordnung sehen vor, das Medizin-Studium und das Zahnmedizin-Studium enger miteinander zu verbinden. So wird die gesamte Ausbildung bis zum ersten Teil des Staatsexamens zusammengelegt. Auch im ersten Studienjahr werden  eine Reihe von allgemeinmedizinischen Grundlagenfächer wie u.a. Innere Medizin, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Dermatologie und Allergologie gemeinsam absolviert. Erst danach beginnt dann in getrennten Studiengängen die gezielte zahnmedizinische Ausbildung der Studierenden.  

Mit der Novellierung der Approbationsordnung folgte die zahnmedizinische Standespolitik, die Wissenschaft und Lehre den Empfehlungen des Wissenschaftsrats, die Zahnmedizin an den deutschen Universitäten zu beleben und die Forschung und Lehre an den nationalen Hochschulstandorten erheblich zu verstärken. Die neue Approbationsordnung wird jetzt beim Bundesministerium für Gesundheit und Soziales (BMGS) vorgelegt.

Dr. Michael Frank, Präsident der Landeszahnärztekammer Hessen und Mitglied im Bundesvorstand der Bundeszahnärztekammer betont: "Mit der neuen Approbationsordnung für das Studium der Zahnheilkunde haben wir eine grundlegende Neugewichtung der Ausbildungsinhalte vorgenommen, um das wissenschaftliche Leistungsvermögen an den Hochschulen zu steigern und um den Studierenden die fachliche Weiterentwicklung für die Anforderungen an eine moderne und interdisziplinäre ausgerichtete Zahnheilkunde zu ermöglichen."

Pressekontakt: Annette C. Borngräber, Tel. 069  427275-114, E-Mail: borngraeber@lzkh.de