Archivmeldung: Rund 2.500 Zahnmediziner informierten sich über Therapiekonzepte print

Tue 8. May 12 11:03

11. Europäisches Forum Zahnmedizin ging erfolgreich zu Ende (Archivmeldung)

Frankfurt, 11.11.2006."Behandlungserfolge sichern" lautete das Thema des 11. "Europäischen Forums Zahnmedizin" der Landeszahnärztekammer Hessen, das am 10. und 11.11.2006 im Congress Center der Messe Frankfurt stattfand. Rund 2.500 Zahnärztinnen und Zahnärzte, Praxismitarbeiter und namhafte Referenten aus dem gesamten Bundesgebiet, der Schweiz und den USA nahmen an dem zweitägigen Fortbildungskongress teil.  

Der Patient steht im Focus des zahnmedizinischen Geschehens, um das sich eine befundorientierte Behandlungsplanung gruppiert. Unterschiedlichste Therapiekonzepte mit gleichberechtigter medizinischer Vertretbarkeit, sind das besondere gerade in der modernen Zahnmedizin. Bei der Wahl für das jeweilige  Therapiekonzept spielen daher die Wünsche und Vorstellungen des Patienten eine entscheidende Rolle.

So eröffnet beispielsweise die moderne Implantologie mit dem Einpflanzen einer künstlichen Zahnwurzel ungeahnte Möglichkeiten. Es wurden aktuelle Verfahren entwickelt bei denen neue Implantoberflächen eine besonders geringe Einheilungszeit ermöglichen. Patienten, die aufgrund mehrerer schwerer (multimorbider) Erkrankungen bislang mit konventionellen Methoden in der Implantologie nicht versorgt werden konnten, ist es möglich damit die Kaufunktion, die Ästhetik und die Lebensqualität wieder herzustellen.

 "In der modernen Zahnmedizin gibt es heute viele verschiedene Therapiekonzepte, die den Behandlungserfolg sicherstellen. Jedoch muss ein entsprechender Befund die Entscheidungsgrundlagen für die Wahl zwischen den vielfältigen Therapieformen liefern, die  individuell auf die Bedürfnisse des einzelnen Patienten abgestimmt sein sollten. Unser Kongress möchte den Zahnärztinnen und Zahnärzten eine Orientierung zu den wesentlichen Faktoren der zahnmedizinischen Fachbereiche geben, um sie bei der Entscheidungsfindung bei der Diagnostik und Therapie zu unterstützen", erläuterte Dr. Michael Frank, Präsident der Landeszahnärztekammer Hessen.

Pressekontakt: Annette C. Borngräber, Tel. 069  427275-114, E-Mail: borngraeber@lzkh.de