Ausbildungsvertrag

Erläuterungen zum Ausbildungsvertrag

Reguläre Einstellungstermine sind in der Zeit vom 1. August 2019 bis einschließlich 1. Februar 2020

Bei einem Einstellungstermin nach dem 1. September 2019 ist eine reguläre Teilnahme an der Abschlussprüfung im Sommer 2022 nicht mehr gewährleistet!

Bitte reichen Sie folgende Unterlagen ein:

Antrag auf Eintragung eines Ausbildungsverhältnisses

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Kopie eines von allen Vertragspartnerinnen und -partnern unterzeichneten Ausbildungsvertrages

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Betrieblicher Ausbildungsplan

Der betriebliche Ausbildungsplan ist unverzichtbarer Bestandteil des Ausbildungsvertrages. Die Landeszahnärztekammer Hessen hat einen betrieblichen Ausbildungsplan ausgearbeitet, der möglichst unverändert übernommen werden sollte. Eine eventuell erforderliche praxisbedingte Abweichung der sachlichen und/oder zeitlichen Gliederung der Ausbildungsinhalte muss in der Spalte "betriebliche Vereinbarungen" dokumentiert werden.

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Angabe Praxispersonal

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Verpflichtungserklärung

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Kurzfragebogen zur Berufsbildungsstatistik
(zum Ausfüllen)
Warum dieser Kurzfragebogen?
Im Ausbildungsvertrag sind nicht alle Informationen enthalten, die für die Berufsbildungsstatistik benötigt werden. Die ergänzenden Angaben aus dem Kurzfragebogen beschränken sich auf wenige Merkmale. Sie sind für das Verständnis der Entwicklungen am Ausbildungsstellenmarkt unverzichtbar. Ihre Angaben tragen dazu bei, eine hohe Qualität des Berufsbildungssystems auch in Zukunft zu sichern. Gesetzliche Grundlage ist § 88 Berufsbildungsgesetz (BBiG), wie es am 01.04.2007 in Kraft getreten ist.

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Kurzfragebogen (zum Ausfüllen am PC)

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Hinweis:
Bitte beachten Sie, dass Ihnen bei ausländischen Auszubildendenvor Beginn der Ausbildung eine gültige Arbeitsgenehmigung vorliegen muss.

Anleitung zur Ausfüllung des Ausbildungsvertrages
Der Ausbildungsvertrag enthält nicht alle für die Ausbildung wichtigen Vorschriften, sondern nur die nach dem Berufsbildungsgesetz unerlässlichen Angaben. Um ein vollständiges Bild über die Rechte und Pflichten der/des Ausbildenden und der/des Auszubildenden zu erhalten, müssen das Berufsbildungsgesetz vom 14.08.1969 in der Fassung vom 17.07.2017 und die von der Landeszahnärztekammer Hessen herausgegebenen Vorschriften herangezogen werden.

Zur Einleitung des Ausbildungsvertrages
Auszubildende unter 18 Jahren werden durch Vater und/oder Mutter gesetzlich vertreten. Bei Vormundschaft vertritt der Vormund den/die Auszubildende(n). Der Ausbildungsvertrag ist von allen Vertragspartnern zu unterschreiben. Dem/den gesetzlichen Vertreter/n ist ebenfalls ein Vertragsexemplar auszuhändigen.

Zu § 1 Abs. 4
Bei Verlängerung des Berufsausbildungsverhältnisses aufgrund einer nicht bestandenen Prüfung ist die Ausfertigung eines Nachtrages erforderlich. Die hierfür notwendigen Formulare sind bei der Landeszahnärztekammer Hessen erhältlich.

Zu § 4 Abs. 2
Zahnärzte/Zahnärztinnen, die sich auf ein bestimmtes Gebiet der Zahnheilkunde beschränken sind verpflichtet insgesamt drei Monate der Ausbildung in einer allgemein-zahnärztlichen / vertragszahnärztlichen Praxis durchführen zu lassen. Hierdurch sollen Ausbildungsdefizite vermieden und eine dem Ausbildungsplan entsprechende, inhaltlich vollständige Vermittlung der Kenntnisse und Fertigkeiten erreicht werden.

Zu § 5 Abs. 4
Ab 01.10.2017 ist in den Ausbildungsverträgen anzugeben, in welcher Form (schriftlich oder elektronisch) das Berichtsheft geführt wird. Bitte kreuzen Sie hier entsprechendes an.

Zu § 5 Abs. 8
Zusätzlich ist es nach § 53 Bundesdatenschutzgesetz erforderlich eine Verpflichtungserklärung zur Verschwiegenheit (siehe Anhang) abzuschließen.

Zu § 6
Der Vergütungstarifvertrag sieht ab 1. Juli 2017 folgende Ausbildungsvergütung vor:

01.07.2017 bis 31.12.2019
1. Ausbildungsjahr 800,00 €
2. Ausbildungsjahr 840,00 €
3. Ausbildungsjahr 900,00 €

Im Falle einer Ausbildung in Teilzeit kann eine Anpassung der Ausbildungsvergütung entsprechend folgender Berechnung vorgenommen werden:

Ausbildungsvergütung : 169 x wöchentliche Ausbildungszeit (Stunden) x 4,33

In diesem Fall ist der angepasste Betrag in den Vertrag zu übernehmen.

Bei Streichung des § 12 (Anerkennung des Tarifvertrages) ist eine maximale Kürzung der Ausbildungsvergütung um 20 % zulässig.


Zu § 7 Abs. 2 (Urlaub):

Urlaubsanspruch
tariflich
gesetzlich
Jahresurlaubsanspruch
27 Arbeitstage
20 Arbeitstage
Teilurlaubsanspruch Beginn 01.08.17
11 Arbeitstage
8 Arbeitstage
Teilurlaubsanspruch Beginn 01.09.17
9 Arbeitstage
7 Arbeitstage


Der gesetzliche Urlaubsanspruch bei jugendlichen Auszubildenden ist gemäß Jugendarbeitsschutzgesetz einzutragen.

Bei Ausscheiden nach erfüllter Wartezeit in der zweiten Hälfte des Kalenderjahres hat die Angestellte – ungeachtet der Zwölftelung – mindestens den Anspruch auf den gesetzlichen Urlaubsanspruch (24 Werktage / 20 Arbeitstage).

Zu § 12
Mit diesem Paragraphen wird dem Ausbildungsvertrag der Tarifvertrag für ZFA / ZAH zu Grunde gelegt. Da dieser Tarifvertrag nicht für allgemein-verbindlich erklärt wurde, kann die Geltung des Tarifvertrages (vor Unterschrift aller Vertragspartner) gestrichen werden. Bei Streichung des § 12 müssen bezüglich der wöchentlichen Arbeitszeit und des Urlaubsanspruches die gesetzlichen Bestimmungen beachtet werden.

Zwecks weiterer Bearbeitung der Berufsausbildungsverhältnisse (Zwischenprüfung und Abschlussprüfung) benötigen wir die Angabe der Berufsschule, die Ihre/Ihr Auszubildende(r) besucht.

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Name der/des Auszubildenden:    ___________________________________________


Berufsschule/Berufsschulort:      ___________________________________________


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Bitte abtrennen und mit dem Ausbildungsvertrag einreichen.

 

Erläuterungen zum Ausbildungsvertrag als PDF

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Erläuterungen zum Ausbildungsvertrag (zum Ausfüllen am PC)

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