Suizidprävention: Neues Faltblatt für hessische Praxen

Mit einer neuen Broschüre möchte das Bündnis Heilen & Helfen, zu dem auch die Landeszahnärztekammer gehört, dazu beitragen, dass Suizid-Gefahren schneller erkannt und frühzeitig entgegengewirkt werden kann: Damit es nicht dazu kommt. Viele Menschen berichten nach einem Suizidversuch, dass sie – mit etwas Abstand – nicht mehr verstehen können, warum sie ihrem Leben ein Ende setzen wollten. Sie sind froh, dass es nicht dazu gekommen ist.

Deshalb ist das oberste Ziel, Zeit zu gewinnen und Betroffenen zu helfen, diese Phase zu überwinden. Suizid-Wünsche und -Phantasien kommen, aber sie gehen auch wieder. Deshalb ist es wichtig, frühe Warnzeichen zu erkennen und Hilfe zu organisieren. Um in einer scheinbar ausweglosen Lebenssituation Mut und Kraft zu finden, den Weg fortzusetzen, braucht es schnelle Hilfe. Damit alle, denen es nicht mehr gelingt, allein einen Ausweg zu finden, diese Hilfe bekommen, bündelt das neue Faltblatt Adressen und Rufnummern eines Netzwerks zur Suizidprävention.

Das Faltblatt soll hessenweit in ärztlichen, zahnärztlichen, tierärztlichen und psychotherapeutischen Praxen sowie in Apotheken zur Auslage kommen und auf diese Weise dazu beitragen, die Zahl der Suizide in den kommenden Jahren zu verringern.

Im Bündnis heilen & helfen, das seit mehr als 10 Jahren existiert, sind die Landesärztekammer Hessen, die Landeszahnärztekammer Hessen, die Kassenzahnärztliche Vereinigung Hessen, die Landesapothekerkammer Hessen, die Psychotherapeutenkammer Hessen sowie die Landestierärztekammer Hessen zusammengeschlossen.

 

Neues Faltblatt zur Suizidprävention

 

Aktuelle Pressemitteilung des Bündnisses heilen & helfen