Wichtiger Hinweis zum Brief einer "Datenschutzauskunft-Zentrale - DAZ"

Aufgrund aktuell vermehrt auftretender Anfragen von Hessischen Zahnarztpraxen, welche ein Fax der "Datenschutzauskunft-Zentrale" erhielten, möchten wir von einer Antwort auf dieses Schreiben dringend abraten

Optisch soll das Schreiben an ein Auskunftsersuchen einer Behörde erinnern. Es ist die Rede von einer „gesetzlichen Frist zur Umsetzung des Datenschutzes“, der nachzukommen sei. Es soll damit der Eindruck erweckt werden, dass man aus Datenschutzgründen die geforderten Angaben zu machen habe. Um die Dringlichkeit zu verdeutlichen, wird eine Frist bis zum 9. Oktober 2018 gesetzt. 

Genauer gelesen zeigt sich, dass hier im Versteckten ein Vertragsabschluss beabsichtigt wird. Im Kleingedruckten steht, dass die in diesem Antrag genannte Person/Unternehmen das Leistungspaket Basisdatenschutz mit Unterschrift erwirbt.

Die Absender dieses Schreibens verfolgen dasselbe Muster wie es früher bei der "Gewerbeauskunft-Zentrale" üblich war. Ob die Betreiber identisch sind, ist noch nicht klar. 

Nach der DSGVO besteht keine Verpflichtung dazu, Angaben über seinen Betrieb an eine „Datenschutzauskunft-Zentrale“ zu übermitteln.