Besondere Empfehlungen zu Aerosolen während der Corona-Pandemie

Für die Übertragung der CoVid-19-Viren durch Aerosole gibt es keine Evidenz. Aus Gründen des vorbeugenden Gesundheitsschutzes soll, nach den Empfehlungen der BZÄK und LZKH die Entstehung und Verbreitung von Aerosolen wirksam vermindert werden.

Für das Aerosolmanagement (wirksame Verminderung) während der Corona-Pandemie ist folgendes zu beachten:

  • Optimierte Absaugtechnik durch effiziente, hochvolumige Absaugung.
  • Auf die Verwendung von Pulverstrahlgeräten sowie ultraschallgetriebenen Handstücken und Chirurgiegeräten möglichst verzichten. Professionelle Zahnreinigungen sollten mit Handinstrumenten, Polierern und Politurbürstchen und -pasten durchgeführt werden. Sollte trotzdem ein Pulverstrahlgerät zur Anwendung kommen, empfiehlt die LZKH in Pandemiezeiten dies, wenn nötig, mit Assistenz (vierhändiges Arbeiten mit effizienter Absaugtechnik) durchzuführen.
  • Soweit Turbinen verwendet werden, muss eine effiziente Absaugtechnik durch vierhändiges Arbeiten gewährleistet werden.
  • Eine antiseptische Mundspülung vor Behandlungsbeginn kann dazu beitragen, eine Infektionsübertragung zu minimieren. Es ist darauf zu achten, dass die Mundspüllösung auch eine viruzide Wirkung hat.
  • Praxisräume regelmäßig lüften.

 

(https://www.bzaek.de/berufsausuebung/sars-cov-2covid-19/risikomanagement.html#c10211)