Hessische Corona-Warnstufe 1: Maßnahmen für Beschäftigte in Zahnarztpraxen mit Geltung ab 11.11.2021

Mit Geltung ab dem 11.11.2021, aktuell befristet bis zum 28. November 2021, hat die Hessische Landesregierung gemäß § 3a Hess. Corona-SchutzVO (HCSchVO) für alle im Zusammenhang mit dem Corona-Virus nicht geimpften bzw. nicht genesenen Beschäftigten, die im Rahmen ihrer beruflichen Beschäftigung im direkten Kontakt zu externen Personen stehen, eine Testpflicht mindestens zwei Mal in der Woche vorgeschrieben.

Zulässig sind Tests, die in Bezug auf einen direkten Erregernachweis des Coronavirus SARS-CoV-2, der vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte zugelassen sind (§ 4 Abs. 1 der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung), oder anderweitige Antigen-Schnelltests.

Die Kosten trägt im Rahmen der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung der Arbeitgeber. Gemäß § 6 Absatz 4 Satz 3 Corona-Test-Verordnung sind Zahnarztpraxen weiterhin berechtigt, bis zu 10 PoC-Antigen-Tests oder Antigen-Tests zur Eigenanwendung je in der Einrichtung tätiger Person pro Monat in eigener Verantwortung zu beschaffen und zu nutzen (Informationen zur Abrechnung unter www.kzvh.de).

Nachweise über die durchgeführten Testungen sind für die Dauer von mindestens zwei Wochen aufzubewahren und auf Verlangen der zuständigen Behörde vorzulegen.