Auf einen Blick:

  • Der elektronische Zahnarztausweis (eZAA) ist der elektronische Heilberufsausweis (eHBA) für Zahnärztinnen und Zahnärzte.
  • Gemäß gesetzlicher Vorgabe muss die über die Kassenzahnärztliche Vereinigung Hessen (KZVH) ausgegebene ZOD-Karte gegen den neuen elektronischen Zahnarztausweis (eZAA / eHBA) ausgetauscht werden.
  • Gültige ZOD-Karten als „Vorläufer-HBA" können bis 31. Dezember 2023 verwendet werden.
  • Inhaber einer gültigen ZOD-Karte werden rechtzeitig von der KZVH angeschrieben und auf die notwendige Folgebeantragung des eZAA hingewiesen. Sie müssen im Moment nicht selbst aktiv werden, sondern können das persönliche Anschreiben der KZVH abwarten. Bitte prüfen Sie aber vorsorglich die Gültigkeit Ihrer ZOD (s. Aufdruck ZOD-Karte).
  • Der elektronische Zahnarztausweis (eZAA / eHBA) ist verpflichtend für alle niedergelassenen Zahnärztinnen und Zahnärzte. Mit der Einführung weiterer digitaler Anwendungen in der Telematik-Infrastruktur (z.B. eRezept; eArbeitsunfähigkeitsbescheinigung) benötigt jeder Zahnarzt einer Praxis, der entsprechende Verschreibungen ausstellen kann, einen eZAA.
  • Der elektronische Zahnarztausweis (eZAA / eHBA) ist von Ihnen bei einem zugelassenen sogenannten Vertrauensdiensteanbieter (VDA) zu beantragen. Die Refinanzierung der dort erhobenen Kosten erfolgt über die KZVH.
  • Informationen dazu erhalten Sie rechtzeitig von ihren zahnärztlichen Körperschaften.

Der elektronische Zahnarztausweis (eZAA)

Der elektronische Zahnarztausweis (eZAA) ermöglicht Zahnarztpraxen die Nutzung der Telematikinfrastruktur (TI), insbesondere den Zugriff auf medizinische Daten der elektronischen Gesundheitskarte des Patienten sowie eine sichere Authentifizierung über eine qualifizierte elektronische Signatur. 

Der elektronische Zahnarztausweis (eZAA) wird von der Landeszahnärztekammer Hessen ausgegeben.

Der eZAA löst die ZOD-Karte ab

Um eine sichere Authentisierung an den Portalen der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Hessen (KZVH) sowie eine sichere Online-Kommunikation zwischen Zahnärztinnen bzw. Zahnärzten und der KZVH zu ermöglichen, dient in Hessen bisher die ZOD-Karte als qualifizierte Signaturkarte.

Diese „Vorläufer-HBA" müssen nun gemäß den gesetzlichen Bestimmungen zur Telematikinfrastruktur (TI) bis 31. Dezember 2023 durch den eZAA abgelöst werden. Die zuständige Stelle für die Ausgabe des eZAA ist in Hessen die Landeszahnärztekammer Hessen. Die Ausgabe des eZAA muss von Ihnen als Zahnärztin oder Zahnarzt bei einem der von der Bundeszahnärztekammer zugelassenen Vertrauensdiensteanbieter (VDA) über deren web-basierende Portale beantragt werden.

Zwischen Ihnen und dem ausgewählten VDA kommt dann ein hinsichtlich Herstellung und Betrieb des eZAA kostenpflichtiger Vertrag zustande.

Die Antragsportale der VDA werden wir auf dieser Seite veröffentlichen, sobald der jeweilige Vertrauensdiensteanbieter Ihnen als Kunde und uns als Herausgeber des eZAA ein fehlerfreies Antrags- und Freigabeverfahren zur Verfügung stellt.

Bei der LZKH fallen für Sie keine zusätzlichen Kosten an.

Antragsverfahrens im 4. Quartal 2020 gestartet

Um Kosten des eZAA für Sie im Rahmen der Restlaufzeit der ZOD-Karte möglichst gering zu halten, werden alle Inhaber einer ZOD-Karte zeitlich gestaffelt von der KZVH angeschrieben und auf die notwendige Folgebeantragung des eZAA hingewiesen.

Die ersten Anschreiben erhalten also die Zahnärztinnen und Zahnärzten, deren ZOD-Kartenzertifikate in Kürze erneuert werden müssen. In der Folge werden regelmäßig weitere ZOD-Karteninhaber anschrieben, bis die Ablösung der ZOD in Hessen erfolgreich beendet ist.

Basis-Informationen zum Antrags-/Genehmigungsverfahren eZAA finden Sie    - H I E R -.

Angestellte Zahnärzte und sonstige Berufstätige

Alle niedergelassenen Zahnärztinnen und Zahnärzte benötigen zur Teilnahme an der vertragszahnärztlichen Versorgung einen eZAA.

Da die Karte mit Kosten verbunden ist, müssen angestellte Zahnärztinnen und Zahnärzte entscheiden, ob der eZAA je nach individueller Praxissituation nötig ist, wenn sie künftig auch elektronische Signaturen in der Zahnarztpraxis vornehmen sollen.

 

Mitgliederausweis der LZKH

Die LZKH wird weiterhin den üblichen LZKH-Mitgliederausweis im Scheckkartenformat für Mitglieder ausgeben, die keinen  eZAA beantragen. Der LZKH-Mitgliederausweis ist nicht geeignet, um medizinische Anwendungen der Telematikinfrastruktur (TI) zu nutzen. Er dient lediglich als Nachweis der Mitgliedschaft in der LZKH.

Refinanzierung des eZAA über die KZVH

Informationen zur Refinanzierung des eZAA durch die KZVH erhalten Sie im Mitgliederbereich der Internetseiten der KZVH.

Bei Fragen zur Refinanzierung des eZAA wenden Sie sich bitte direkt an die Internet-Hotline der KZVH, Telefon 069 6607-110 oder E-Mail internethotline(at)kzvh.de.

Weitere Information zur Telematikinfrastruktur und dem eZAA (eHBA)

Ergänzende Informationen zur Telematikinfrastruktur finden Sie u.a. auf den Internetseiten