Wissenschaftliche Leitlinien zur Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde

Bei den Leitlinien der zahnmedizinischen wissenschaftlichen Fachgesellschaften unter dem Dach der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK) handelt es sich um systematisch entwickelte Handlungsempfehlungen, die bei der Entscheidungsfindung über die angemessene Behandlung einer Krankheit unterstützen. Als wichtiges Instrument der evidenzbasierten Medizin geben sie den aktuellen Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse und der in der Praxis bewährten Verfahren wieder.
Leitlinien erhöhen auf diese Weise die Sicherheit in der Zahnmedizin und tragen zu einer bestmöglichen Versorgung der Patientinnen und Patienten bei.
Die Leitlinien sind als „Handlungs- und Entscheidungskorridore“ zu verstehen, von denen in begründeten Fällen abgewichen werden kann oder sogar muss. Die Gründe für ein Abweichen sind zu dokumentieren. Die Anwendbarkeit einer Leitlinie oder einzelner Leitlinienempfehlungen muss in der individuellen Situation geprüft werden nach dem Prinzip der Indikationsstellung, Beratung, Präferenzermittlung und partizipativen Entscheidungsfindung.
Haftungsrechtlich sind Leitlinien, wenn sie im Zeitpunkt der Behandlung den medizinischen Standard widerspiegeln, bis auf individuell zu begründende Ausnahmen zu befolgen.
Die derzeit geltenden und aktuellen wissenschaftlichen Leitlinien für die Zahnmedizin finden Sie auf der DGZMK-Webseite.
Die Zuständigkeit für Inhalt und Aktualität der verlinkten Informationen liegt aufseiten der wissenschaftlichen Dachgesellschaften.
*Logo: Von Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK) - Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK), Wikipedia
